Der Darbovenstieg 4–6 liegt ruhig in fußläufiger Entfernung vom S-Bahnhof Blankenese. Hier hat der BVE seinen alten Bestand abgebrochen und durch moderne Doppelhäuser ersetzt.
Der BVE verfolgt einen Klimapfad für seinen Gebäudebestand bis 2045. Dieser umfasst Maßnahmen zur Wärmeversorgung, Modernisierung, Photovoltaik und zum Ersatzneubau. In diesem Zuge nimmt der BVE seinen gesamten Gebäudebestand unter die Lupe. Zu einem Teil ist es ausreichend, die Wohnanlagen auf eine regenerative Energieversorgung umzustellen; zum anderen sind energetische Modernisierungen an den Häusern nötig. Doch es gibt auch Gebäude im Bestand der Genossenschaft, die aus wirtschaftlichen oder technischen Gründen nicht mehr zukunftsfähig gemacht werden können. Hierzu zählten die alten Häuser am Darbovenstieg.
Vor diesem Hintergrund entschied sich der BVE an diesem Standort für einen Ersatzneubau. Entstanden sind zwei Doppelhäuser mit insgesamt vier Wohneinheiten in Form des BVE-Systemhauses. Über 70-mal hat der BVE diesen Haustyp bereits gebaut. Dabei gibt es drei Standardtypen in unterschiedlichen Variationen. Dank der seriellen Planung sind die Kosten, die Bauzeit und die Fehleranfälligkeit bei diesen Systemhäusern geringer als bei individuell geplanten Objekten.
Ein Zuhause für Familien
Der neu entstandene Wohnraum im Herzen Blankeneses ist mit rund 115 Quadratmetern Wohnfläche ideal für Familien mit vier bis fünf Personen. Durch eine flexible Bauweise können die Bewohner:innen bei Bedarf, den vier vorgesehenen Zimmern noch ein weiteres hinzufügen. Jede Wohneinheit verfügt zudem über einen eigenen Garten.
Der Neubau am Darbovenstieg ist nicht nur familienfreundlich: Im Vergleich zu den vorherigen Bauten sind die neuen Systemhäuser auch deutlich energieeffizienter. Die benötigte Wärme liefert eine moderne Luftwärmepumpe.
Exemplarisch für die Entwicklung des Bestands
In den kommenden Jahren wird der BVE auch an anderen Standorten, an denen eine Modernisierung nicht möglich ist, die Möglichkeit von Ersatzneubauten prüfen. Dabei geht es vorrangig um die Verringerung der CO2-Emissionen. Des Weiteren ist häufig auch eine Nachverdichtung möglich, also die Realisierung von mehr Wohnraum am selben Standort.
Über das Konzept und die BVE-Systemhäuser spricht Volker Claussen, der beim BVE unter anderem für den Ersatzneubau am Darbovenstieg verantwortlich ist, im Video.